Trauerwissen & Trauertheorie

Trauerwissen & Trauertheorie · 14. Juli 2020
Wie kann man Kinder vor Tod und Trauer, vor den großen Schmerzen des Lebens beschützen? Indem man sie spielerisch vorbereitet, solange noch nichts passiert ist: Man kann Beerdigung einfach üben. Am besten mit einem einem toten Käfer, wie man sie öfters mal im Wald findet. Der Käfer kann nun nach allen Regeln der Kunst beerdigt werden.
Trauerwissen & Trauertheorie · 07. Juni 2020
Die Wut kommt erst einmal mit beeindruckender Wucht an, es ist aber wichtig, zu verinnerlichen was da alles drunter steckt, und diese Bedürfnisse zu stillen. Ist das erkannt, lösen sich oft auch die starken Gefühle und eine dynamische Entwicklung der Trauer ist möglich. In der Trauerbegleitung helfen wir dabei, indem wir die Wut spielerisch greifbar machen. Denn ist sie einmal sichtbar gemacht, kann man mit ihr umgehen, mehr über sie erfahren oder sie aus dem Blickwinkel räumen.

Trauerwissen & Trauertheorie · 07. Februar 2020
Vergessen ist in der Gesellschaft ein Zeichen von Schwäche, von Kontrollverlust. Vergesslichkeit nervt. Dabei ist das einer unserer größten Stärken. Wir vergessen viele Fakten. Wie hieß noch mal der Ort, an dem wir damals Urlaub gemacht haben? Die ehemalige Klassenkameradin, die man zufällig an der Kasse trifft? Man kann sich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern. Und das ist ein sehr wichtiger Prozess, denn das Vergessen hilft uns, Wesentliches vom Unwesentlichen zu trennen.
Trauerwissen & Trauertheorie · 31. Januar 2020
Wie ist das mit den schlimmen Erinnerungen? Soll man ihnen nun eine Bühne geben, auch wenn es sich schmerzhaft anfühlt, oder sollte man den Trauernden davor schützen? Es ist nicht einfach zu beantworten. In der Trauerbegleitung ist es sicherlich wichtig, sich nicht nur der Harmonie hinzugeben, sondern auch über traumatische Erlebnisse, Wut und Konflikte zu sprechen. Dieser Prozess muss aber begleitet werden.

Trauerwissen & Trauertheorie · 24. Januar 2020
Wir verstehen es als Verantwortung des Erinnerungsbegleiters, den für den Trauernden richtigen Zeitpunkt zu finden und genau zu wissen in welcher Trauerphase sich alle Beteiligten befinden. Die große Gefahr ist, in der Vergangenheit „hängenzubleiben“. Erinnerungen sollen immer prozessfördernd, als Auslöser für wiederkehrende Trennungserlebnisse wirken. Also immer wieder die Distanz zwischen dem Hier und dem Damals betonen. Ohne beides zu bewerten.

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©2014–2020 Vergiss Mein Nie – Anemone Zeim